Spiritualität und Umwelt

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Abbas Ramadan

Theologe, Islamwissenschaftler, Doktorand

Umwelt im Islām

1. Einleitung – Die Umweltkrise als geistige Herausforderung

In den letzten Jahren hat die Umweltkrise zunehmend an Bedeutung und Aufmerksamkeit gewonnen. Themen wie Klimawandel, Umweltverschmutzung, der Rückgang der Artenvielfalt oder extreme Wetterphänomene stehen inzwischen regelmäßig im Zentrum gesellschaftlicher Diskussionen. Laut der Umweltbewusstseinsstudie 2022 des Umweltbundesamtes stufen 57 % der Befragten den Umwelt- und Klimaschutz als sehr wichtig ein. Diese Entwicklungen machen deutlich, dass die Frage nach dem Verhältnis des Menschen zur Umwelt immer drängender wird.1

Die Gesellschaft erfährt dabei eine wichtige Rückbesinnung. Die Bedeutung der Umwelt, ihr Sinn und ihre Rolle gewinnen immer mehr an Aufmerksamkeit. Die Umwelt ist nicht nur Lebensgrundlage, sondern Teil eines größeren Zusammenhangs, der ethische, spirituelle und religiöse Fragen aufwirft. Die Umweltkrise ist auch Ausdruck einer unausgeglichenen Beziehung des Menschen zur Schöpfung.

In diesem Zusammenhang erscheint oft die Vorstellung, der Islām habe zur Umweltethik wenig beizutragen. Islām und Umwelt werden deutlich zu wenig miteinander in Verbindung gebracht. Umweltbewusstsein wird als säkular und modern wahrgenommen, wobei gerade der Islām einen wichtigen, wertvollen und umfassenden Beitrag leisten kann.

2. Hauptteil

2.1 Gastgeber und Gasthaus

Diese Perspektive des Islām verdient es, näher betrachtet zu werden – insbesondere im Hinblick auf die Rolle des Menschen in der Schöpfung und seine Beziehung zur Umwelt. Denn sie eröffnet dem Menschen einen Zugang zu Sinn, Zweck und Bedeutung der Schöpfung. Nach qurʾānischer Auffassung gehört die gesamte Umwelt allein Allāh.2 Er ist es, der Himmel und Erde erschaffen hat, Flüsse fließen lässt, Pflanzen hervorbringt und Tiere über die Erde verteilt. In zahlreichen Versen wird die Ordnung in der Umwelt als Zeichen (āyāt) dargestellt, die aufmerksame Menschen zum Nachdenken anregen und motivieren, Allāh als weisheitsvollen, liebevollen Gestalter zu erkennen.3

Der Qurʾān beschreibt ausführlich, dass die gesamte Umwelt – vom Himmel4  bis zur Erde5, von den Sternen,6 der Sonne7 und dem Mond8 bis hin zu den Bergen,9 Flüssen,10 Wegen11 sowie der Pflanzen-12 und Tierwelt13 – Teil einer sinnvollen, göttlich geordneten Schöpfung ist.14 Diese Schöpfung ist ein Ausdruck von Weisheit, Kunst und Schönheit. Die Umwelt ist ein Gasthaus15 des freigebigen Gastgebers16 (Allāhs). Die Menschen sind die Gäste. Alles, was in der Umwelt existiert, dient dem Menschen als Versorgung, ist ein Gastgeschenk Allāhs an die Menschheit und symbolisiert Seine liebevolle Geste ihr gegenüber.17 Eine solche Geste verdient eine Haltung voller Respekt, Dankbarkeit und Achtsamkeit.

Die Natur wird im Islām daher nicht bloß als Lebensraum verstanden, sondern als Zeichen, als Botschaft und als Spiegel göttlicher Namen und Eigenschaften.18 Wer die Umwelt in diesem Licht betrachtet, begegnet ihr nicht als Nutzer oder Beherrscher, sondern als jemand, der in allem Lebendigen – in jeder Blume, jedem Blatt, jedem Tropfen – die Spuren Allāhs erkennt. Selbst im scheinbar Leblosen, in Bergen, Steinen und Wolken, offenbart sich für den achtsamen Blick die Handschrift des Schöpfers. Der Qurʾān beschreibt die Schöpfung Allāhs als wertvoll, weil sie das Endprodukt und Kunstwerk der Taten ihres liebevollen Schöpfers ist. Die ganze Natur gleicht einem Buch, das nicht mit Tinte, sondern mit Farben, Formen, Naturgesetzen und Jahreszeiten geschrieben ist. Dieses „Buch der Natur“ lädt nicht nur zur Bewunderung ein, sondern auch zur Erkenntnis des freigebigen und gastfreundlichen Schöpfers. Wer es achtsam liest, entdeckt in der Vielfalt und Schönheit der Geschöpfe einen Verweis auf Allāh.

In dieser Perspektive ist die Welt ein Ort der Erkenntnis und der Annäherung an den einzigartigen Schöpfer. Wer die Umwelt mit offenem Herzen betrachtet, erkennt in der Vielzahl der Erscheinungen eine Einheit – eine Harmonie, die auf den Einen verweist, der alles ins Dasein gerufen hat.

Es gibt drei Wege, durch die der Schöpfer erkannt werden kann:19

1. das Dasein als offenes Buch der Schöpfung,

2. der Qurʾān als göttliche Offenbarung und

3. der Prophet Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) als lebendige Verkörperung göttlicher Führung.

Besonders das „Buch der Schöpfung“ – also die Umwelt selbst – wird in den islāmischen Schriften als ein Raum beschrieben, in dem Gottes Namen und Eigenschaften auf unzählige Weise eingeprägt sind. Jedes Wesen – vom Samen bis zum Baum, vom Atom bis zum Stern – trägt Allāhs Prägung in sich, die direkt auf Ihn zurückführt. In ihr spiegelt sich der Künstler durch sein Kunstwerk.

2.2 Verantwortungsbewusstsein

Wer die Natur verletzt, das göttliche Ökosystem ins Schwanken bringt, bricht dieses feine Band der Verbindung zwischen Schöpfung und Schöpfer. Denn die Umwelt ist nicht nur ein funktionales System, sondern ein Ausdruck göttlicher Nähe. Wird sie rücksichtslos behandelt, wird damit auch der Gastgeber ignoriert, der all dies liebevoll bereitet hat. In gewisser Hinsicht, findet sich im Qurʾān dementsprechend die Kritik an die gesamte Menschheit, wenn sie sich an der Umwelt vergreift oder Unheil stiftet.20 Denn in einer Welt, in der Ressourcen nur noch als Besitz gelten und wirtschaftlicher Nutzen über spirituelle Bedeutung gestellt wird, gerät der eigentliche Sinn der Umwelt zunehmend aus dem Blick – und es steigt das Risiko, dass die Natur nur noch funktional behandelt und ausgebeutet wird. Allāh – der Schöpfer, der Gastgeber, der Künstler – wird nicht mehr genannt, nicht mehr erinnert, nicht mehr geehrt. Die Folge ist eine Entfremdung des Menschen von der Umwelt und auch von sich selbst.

Der Islām stellt diesem Zustand eine klare Botschaft entgegen: Der Mensch ist Gast, nicht Herr; er ist Verwalter, nicht Eigentümer. Und wie ein Gast seinem Gastgeber mit Respekt begegnet, so sollte der Mensch der Schöpfung mit Achtsamkeit, Zurückhaltung und Dankbarkeit begegnen, um den liebevollen Gastherren Allāh wertzuschätzen. Wer die Umwelt achtsam behandelt, erkennt in ihr den tieferen Sinn der Schöpfung: Lobpreis, Einheit und Harmonie. Der Mensch ist dabei das einzige Wesen, das bewusst in dieses Gleichgewicht eingreifen kann – zum Guten oder zum Schaden. Umso wichtiger ist es, diese Rolle neu zu durchdenken.

Diese Verantwortung des Menschen als bewusster Teil der Schöpfung wird auch in den Worten des Propheten Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) deutlich, der das Verhältnis zwischen Mensch und Umwelt unter anderem wie folgt beschreibt: „Die Welt ist schön und grün (verlockend und lebendig). Allāh setzt euch als Statthalter in ihr ein, um zu sehen, wie ihr handelt.“21

Und weiter sagt er ﷺ: „Es gibt keinen Muslim, der einen Baum pflanzt oder eine Saat aussät und davon ein Vogel, ein Mensch oder ein Tier isst, ohne dass es ihm als Almosen (ṣadaqa) angerechnet wird.“22

Diese Überlieferungen verbinden drei wesentliche Aspekte islāmischer Umweltethik:

Erstens: Der Prophet ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) beschreibt die Welt als schön und grün – nicht nur äußerlich reizvoll, sondern als Ausdruck göttlicher Gnade und Fürsorge. Die Erde ist ein Geschenk, das dem Menschen nicht zur Ausbeutung, sondern zur dankbaren Wahrnehmung anvertraut wurde.

Zweitens: Der Prophet ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) hebt die Lebendigkeit und Fruchtbarkeit der Schöpfung hervor. Wer auch nur einen Baum pflanzt, leistet im islāmischen Sinn einen wohltätigen Beitrag. Selbst, wenn nur ein einziges Tier oder ein einziger Vogel davon profitiert, gilt dies als eine große, wertvolle Leistung. Diese Haltung verleiht selbst kleinen Handlungen große Bedeutung und macht deutlich, dass Gutes für die Umwelt zugleich eine spirituelle Tat ist.

Drittens: Der Mensch wird als Statthalter (ḫalīfa) eingesetzt. Diese Rolle ist eine Ehre mit Verantwortung. Der Umgang mit der Natur ist ein Spiegel der inneren Haltung des Menschen. Ob er pflanzt, schützt oder zerstört, wird im Lichte seiner Aufgabe bewertet.

Der Islām sieht den Menschen nicht nur als Teil der Schöpfung, sondern als bewussten und verantwortlichen Gestalter innerhalb eines größeren göttlichen Zusammenhangs. Er ist von Allāh als Statthalter (ḫalīfa), dem Verantwortung übertragen wurde, eingebunden. Aus dieser Perspektive ist das Verhältnis des Menschen zur Umwelt nicht neutral. Sein Verhältnis ist ein Spiegel seiner inneren Haltung. Achtet er die Natur, begegnet ihr mit Respekt und behandelt sie im Sinne dessen, der sie erschaffen hat, des einzigartigen Allāhs, so fügt er sich in die weise, wohlgeordnete und barmherzige Struktur der Schöpfung ein. Wird die Umwelt hingegen achtlos behandelt, verrät der Mensch das Vertrauen, das ihm von seinem liebevollen Schöpfer anvertraut wurde.

3. Schluss – Zusammenfassung und Ausblick

Die islāmische Sicht auf die Umwelt ist durchdrungen von Achtung, Sinn und Wertschätzung. Die Umwelt ist nicht nur Lebensraum, sondern Ausdruck göttlicher Barmherzigkeit, Weisheit und Schönheit. Sie ist ein Spiegel der Namen und Eigenschaften Allāhs. Wer die Umwelt achtsam betrachtet, erkennt in ihr Versorgung und Nutzen, aber auch eine Einladung zur Erkenntnis des einzigartigen Schöpfers und empfindet Ihm gegenüber tiefe Dankbarkeit.

Der Qurʾān und der Prophet ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) erinnern den Menschen daran, dass er Gast in einem Gasthaus ist, das ihm nicht gehört. Seine Rolle ist nicht die des Besitzers, sondern des verantwortungsvollen Verwalters (ḫalīfa). Er ist Nutznießer, trägt aber auch Verantwortung.

Gerade angesichts der heutigen Umweltkrisen gewinnt diese Perspektive an Bedeutung. Der Islām bietet nicht nur theologische Deutungen, sondern auch praktische Orientierung. Denn durch religiöse Achtsamkeit (iḥsān), Verantwortungsbewusstsein (amāna) und die Überzeugung, dass die Erde ein anvertrautes Gut ist, wird er die Umwelt dementsprechend behandeln.

In einer Zeit, in der ökologische Probleme mit spiritueller Entfremdung einhergehen, kann die islāmische Umweltethik ein Weg sein, Natur und spirituelle Verbundenheit beides neu zu verbinden und diese Verbindung zu schützen.

4. Bibliographie

Nursi, Said. Worte. Aus dem Risale-i Nur Gesamtwerk. Verein für Familien- und Jugendarbeit
            in Europa, 2007.

Wilke, S. (2013). Retrieved April 8, 2025, from Umweltbundesamt https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/umweltbewusstsein-umweltverhalten.


  1. Siehe Sibylle Wilke, “Umweltbewusstsein und Umweltverhalten”, Umweltbundesamt, <https://www.umweltbundesamt.de/daten/private-haushalte-konsum/umweltbewusstsein-umweltverhalten> (accessed 8 April, 2025). ↩︎
  2. Beispielverse:
    Sūra 2:284:„Allāh gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist.“.
    Sūra 24:42: „Und Allāh gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde.“.
    Sūra 5:120: „Allāh Besitztum umfasst Himmel und Erde und was in ihnen ist.“. ↩︎
  3. Sūra 45:3: „Gewiss, in den Himmeln und auf der Erde sind Zeichen für die Gläubigen.”; Sūra 3:190: „Gewiss, in der Erschaffung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag liegen Zeichen für diejenigen mit Verstand.”; Sūra 45:4: „Und in eurer eigenen Erschaffung und in den Lebewesen, die Er verbreitet hat, sind Zeichen für Leute, die überzeugt sind.”. ↩︎
  4. Sūra 13:2: „Allah ist es, Der die Himmel ohne sichtbare Säulen emporgehoben hat.“. ↩︎
  5. Sūra 78:6:  „Haben Wir nicht die Erde zu einer Lagerstatt gemacht?“. ↩︎
  6. Sūra 25:61: „Gesegnet sei Der, Der am Himmel Sternbilder machte, und darin eine Leuchte (die Sonne) und einen erleuchtenden Mond setzte.“. ↩︎
  7. Sūra 25:61: „Gesegnet sei Der, Der am Himmel Sternbilder machte, und darin eine Leuchte (die Sonne) und einen erleuchtenden Mond setzte.“; Sūra 71:16: „Und Er machte die Sonne zu einer Leuchte.“;  Sūra 10:5: „Er ist es, Der die Sonne zu einem Glanz und den Mond zu einem Licht machte.“. ↩︎
  8. Sūra 10:5:„Er ist es, Der die Sonne zu einem Glanz und den Mond zu einem Licht machte.“; Sūra 36:39: „Und den Mond haben Wir in Phasen eingeteilt, bis er wieder wie eine alte Dattelrispe wird.“. ↩︎
  9. Sūra 16:15:„Und Er hat festgegründete Berge auf der Erde gemacht, damit sie nicht mit euch schwanke, und Flüsse und Wege – auf dass ihr geleitet werdet.“. ↩︎
  10. Sūra 16:15:„Und Er hat festgegründete Berge auf der Erde gemacht, damit sie nicht mit euch schwanke, und Flüsse und Wege – auf dass ihr geleitet werdet.“; Sūra 14:32: „Allah ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf… und euch die Flüsse dienstbar machte.“. ↩︎
  11. Sūra 16:15:„Und Er hat festgegründete Berge auf der Erde gemacht, damit sie nicht mit euch schwanke, und Flüsse und Wege – auf dass ihr geleitet werdet.“. ↩︎
  12. Sūra 6:99: „Und Er ist es, Der vom Himmel Wasser herabkommen lässt. Damit bringen Wir dann das Pflanzenwachstum von allem hervor…“. ↩︎
  13. Sūra 24:45: „Und Allah erschuf jedes Tier aus Wasser.“; Sūra 16:5: „Und das Vieh hat Er erschaffen – darin ist für euch Wärme, Nutzen, und davon esst ihr.“. ↩︎
  14. Sūra 31:11: „Dies ist Allahs Schöpfung…“; Sūra 39:62: „Allah ist der Schöpfer von allem, und Er ist über alles der Hüter.“. ↩︎
  15. Sūra 78:6:  „Haben Wir nicht die Erde zu einer Lagerstatt gemacht?“. ↩︎
  16. Sūra 67:15: „Er ist es, Der euch die Erde gefügig gemacht hat – so geht auf ihren Wegen und esst von Seiner Versorgung.“; Sūra 2:22: „Der für euch die Erde zu einem Lager gemacht hat und den Himmel zu einem Bauwerk. Und vom Himmel Wasser herabkommen ließ und damit Früchte als Versorgung für euch hervorbrachte.“; Sūra 14:32–34: „Allah ist es, Der die Himmel und die Erde erschuf und vom Himmel Wasser herabsandte und damit Früchte als Versorgung für euch hervorbrachte… Und Er gab euch von allem, worum ihr Ihn batet.“; Sūra 20:53: „Der euch die Erde zu einem Lager machte, auf ihr Wege bereitete und vom Himmel Wasser herabsandte. Dann bringen Wir damit verschiedene Pflanzen hervor.“. ↩︎
  17. Sūra 14:32: “Allah ist es, der die Himmel und die Erde erschaffen und vom Himmel Wasser herabgesandt hat, durch das Er Früchte als Versorgung für euch hervorbringt. Und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, damit sie auf dem Meer fahren nach Seinem Befehl, und euch die Flüsse dienstbar gemacht.”; Sūra 67:15: “Er ist es, der euch die Erde untertan gemacht hat – so durchwandert ihre Gegenden und esst von Seiner Versorgung. Und zu Ihm wird die Auferstehung sein.”; Sūra 2:36: “Und für euch gibt es auf der Erde eine Bleibe und Versorgung für eine bestimmte Zeit.”; Sūra 6:141: “Und Er ist es, der Gärten geschaffen hat … esst von ihren Früchten, wenn sie reifen, und gebt an ihrem Erntetag, was ihr schuldig seid.”; Sūra 43:10: “Er ist es, der euch die Erde zu einem Lager gemacht und darauf Wege angelegt hat, auf dass ihr rechtgeleitet werdet.” ↩︎
  18. Beispielsweise werden bei Sūra 30:50: „So schau auf die Spuren der Barmherzigkeit Allahs: wie Er die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht! Wahrlich, Derselbe wird auch die Toten lebendig machen. Und Er hat zu allem die Macht.“ die Regenwolken als „Spuren der Barmherzigkeit Allahs“ bezeichnet. So verweist dieser Koranvers auf die Barmherzigkeit Allahs hin, wenn Er den Regen sendet. Das heißt, dass der Regen ein Werk ist, das mit der Barmherzigkeit Allahs in Verbindung steht. ↩︎
  19. Siehe Nursi, Worte, 406. ↩︎
  20. Beispielsweise bei Sūra 30:41: “Unheil ist sichtbar geworden zu Lande und auf dem Meer durch das, was die Hände der Menschen erworben haben. Damit lässt Er sie etwas von dem kosten, was sie getan haben – auf dass sie vielleicht umkehren.”. ↩︎
  21. Saḥīḥ Muslim, Kitābar-Riqāq, Book 49, Hadith 12. ↩︎
  22. Siehe Ṣaḥīḥ al-Bukhārī, Kitāb al-Muzāraʿa, Hadith Nr. 2234 und ähnlich bei Ṣaḥīḥ Muslim, Kitāb al-Musāqāh, Hadith Nr. 13993. ↩︎