Zeitgeschichte

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Abbas Ramadan

Theologe, Islamwissenschaftler, Doktorand

Vorbild für die Gegenwart

Einleitung – Orientierung durch gelebte Menschlichkeit

In einer Welt, die von Krisen, Unsicherheiten und einem tiefen Bedürfnis nach Sinn geprägt ist, rückt die Frage nach authentischen Vorbildern wieder in den Mittelpunkt.1  Der moderne Mensch sucht Persönlichkeiten, die menschliche Größe, moralische Klarheit und innere Standfestigkeit verkörpern und in einer Zeit wandelnder Lebensmodelle Orientierung geben.2 Gerade in einer Gesellschaft, in der individuelle Freiheit zunehmend zur persönlichen Lebensaufgabe wird, stellt sich die Frage nach einer tragfähigen Lebensphilosophie mit neuer Dringlichkeit.

Dabei treten zwei philosophische Leitideen in den Vordergrund, die seit der Antike das Denken über das gute Leben prägen: Lebensglück und Autonomie.3 Lebensglück meint ein gelingendes Leben in Selbstachtung und gegenseitiger Anerkennung, getragen von innerer Stimmigkeit und Wertschätzung. Autonomie bezeichnet die Fähigkeit, aus Einsicht und Freiheit heraus zu handeln, moralisch mündig, selbstbestimmt und verantwortlich zu sein. Diese beiden Prinzipien bilden die Grundpfeiler einer zeitgemäßen Lebensphilosophie im 21. Jahrhundert. In der Spannung zwischen individueller Freiheit und dem Bedürfnis nach moralischer Orientierung stellt sich die Frage neu, ob und welche Art von Vorbildern Menschen heute Orientierung bieten können. Damit verbunden ist die Suche nach einer universellen ethischen Autorität, die über Kulturen, Geschlechter und Zeiten hinweg Bestand hat.

Hauptteil – Die Suche nach dem universellen Vorbild

In einer pluralen Welt, in der Rollenbilder zunehmend zerrissen und uneindeutig erscheinen, wächst das Bedürfnis nach Orientierung. Medien, Politik, Nachbarschaft und digitale Räume verwirren durch das Übermaß an Angeboten und Ratschlägen. Doch inmitten dieser Vielfalt wird deutlich, dass ein Vorbild dringend notwendig ist, das nicht nur punktuell überzeugt, sondern in allen Lebensbereichen Maßstab ist. Es bedarf eines universellen Vorbilds, das über kulturelle und soziale Grenzen hinweg wirkt.

Der Begriff „Vorbild“ umfasst sowohl ein moralisches Ideal, das zur Nachahmung inspiriert, als auch ein zukunftsgerichtetes Modell für ein gelingendes Leben.4 Echte Vorbilder geben Orientierung und sind Spiegel gesellschaftlicher Sehnsüchte und Werte.5 Sie disziplinieren Verhalten, stiften Identität und machen moralische Ordnung sichtbar.6 Dabei zeichnet sich ein Vorbild durch drei grundlegende Merkmale aus:7

Authentizität

Ein Vorbild wirkt durch die Ganzheit seiner Persönlichkeit, nicht durch einzelne Taten. Entscheidend ist sein innerer „Personwert“, das heißt die wertvolle, moralische Innenwelt des Vorbilds, die andere dazu inspiriert, seinem Wesen nachzueifern.8 Das Vorbild ist die Verkörperung moralischer Ordnung in gelebter Form, also ein Mensch, dessen Haltung, Denken und Handeln eine Einheit bilden. Gerade diese Verbindung von Individualität und Allgemeingültigkeit verleiht ihm Universalität und motiviert, ihm nachzueifern.9

Moralische Qualität

Die ethische Bedeutung eines Vorbilds liegt nicht in einzelnen Handlungen, sondern in einem durch Tugenden geformten und gefestigten Charakter. Es verkörpert Werte, die nicht beliebig, sondern moralisch tief verankert sind. Es steht für eine Ordnung, in der Handeln aus Überzeugung und verantwortungsvolles Verhalten selbstverständlich sind. Seine moralische Qualität zeigt sich in der Konsequenz und Aufrichtigkeit seiner Lebensführung.10

Freiwillige Nachahmung

Einem Vorbild wird nicht blind gefolgt, sondern aus Einsicht und innerer Freiheit nachgeeifert. Die Nachahmung ist Ausdruck innerer Zustimmung zur moralischen Botschaft, die das Vorbild der Menschheit vorlebt. Dabei entfaltet sich ein individueller Prozess, eine Art inneres Wachstum und Reifung. Die Kraft des Vorbilds liegt also darin, dass es durch seine gesamte Persönlichkeit den Wunsch weckt, ihm gleich zu werden.11

Tugenden des universellen Vorbilds

Ein universales Vorbild lebt Tugenden, die zeitlos und kulturübergreifend Gültigkeit besitzen: Weisheit, Tapferkeit, Besonnenheit und Gerechtigkeit – die sogenannten Kardinaltugenden.12 Diese gelten in Philosophie und Theologie als Primärtugenden, als fundamentale Werte, auf denen moralische Ordnung aufbaut.13

Immanuel Kant leistet rund um die Diskussion über Tugend einen bedeutenden Beitrag. Für ihn ist Tugend nicht bloß eingeübte Gewohnheit, sondern die moralische Stärke14 des Willens, der Ausdruck einer „festen Gesinnung“ ist und auch der „gute Wille“15 genannt wird – die höchste Tugend.16 Diese Sichtweise integriert Tugend in die Pflichtethik und verleiht ihr neue normative Tiefe.

Die Diskussion darüber, was Tugend ist und wie sie sich zeigt,17 führt zur grundlegenden Erkenntnis, dass der Mensch Orientierung braucht, die sich in einer Person verkörpert. Ein Vorbild, das moralische Klarheit, gelebte Überzeugung und glaubwürdige Haltung vereint, wird zur ethischen Leitfigur unserer Zeit.

Der Prophet Muḥammad ﷺ – das universelle Vorbild

Die Frage, wer das universelle Vorbild des Menschen sein kann, ist eng verknüpft mit der Suche nach einer Person, die in sich jene Eigenschaften vereint, die man von einem moralischen Leitbild erwartet: Beständigkeit, Integrität, innere Klarheit und Menschlichkeit. Ein solches Vorbild überzeugt nicht durch einzelne herausragende Taten, sondern durch eine überdauernde Kraft des Charakters, die sich selbst unter wechselnden Bedingungen nicht verliert.

Wenn man den Propheten Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) mit einem nüchternen Blick – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit – betrachtet, vor allem die authentische Biographie (sīra)18 über ihn aufmerksam liest, begegnet man einer historischen Persönlichkeit, die über Jahrzehnte hinweg durch Wahrhaftigkeit, Sanftmut, Gerechtigkeit und Standfestigkeit auffiel. Seine Zeitgenossen nannten ihn noch vor seiner Prophetie al-Amīn, den Vertrauenswürdigen. In allen Phasen seines Lebens war er berechenbar in seiner Güte, klar in seinen Prinzipien und kompromisslos in seiner Aufrichtigkeit.

Diese charakterliche Konstanz durchzieht sein gesamtes Wirken. Trotz zahlreicher Umbrüche veränderte er nicht sein Wesen, sondern blieb sich selbst treu. Seine Tugenden waren nicht situationsgebunden oder taktisch motiviert, sondern Ausdruck einer tief verankerten moralischen Haltung.

Ein universelles Vorbild muss nicht nur durch sein Leben beeindrucken, sondern auch durch seine Wirkung auf andere. Der Prophet Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) bewirkte sichtbare Veränderungen bei Einzelnen und ganzer Gesellschaften.19 Seine Lebensweise inspirierte Menschen verschiedener Herkunft, sozialer Stellung und Bildung. Generationen von Gläubigen orientierten sich an ihm – und dies nicht aus Zwang, sondern aus innerer Überzeugung. Seinem Vorbild wird bis dato nachgefeiert.

Diese Wirkungskraft verweist auf ein Kriterium, das für ein Vorbild essentiell notwendig ist, nämlich, dass ein Vorbild nicht nur Menschen überzeugt, sondern positiv verändert. Die Geschichte zeigt, dass seine Persönlichkeit ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) Vertrauen erzeugte und Wandlungsprozesse in Gang setzte, die bis heute nachwirken. Der Qurʾān beschreibt ihn ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) für die Menschheit mit folgenden Worten: „Ihr findet im Gesandten Allāhs das beste Vorbild…“20 Diese Aussage drückt die Wahrheit aus, dass er ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) ein Vorbild ist, dass seinesgleichen nicht kennt.

Wer also nach einer Persönlichkeit sucht, die unabhängig von Zeitgeist und Ort Gültigkeit besitzt, wird beim Propheten Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) auf Eigenschaften stoßen, die universelle Relevanz haben. So war er barmherzig im Umgang mit Schwachen, mutig im Einsatz für Gerechtigkeit, geduldig in Bedrängnis und ehrlich in allen Lebenslagen. Diese Eigenschaften gewinnen an Bedeutung, wenn man die grundlegenden Kriterien betrachtet, die ein universelles Vorbild auszeichnen müssen. Ein solches Vorbild sollte moralische Beständigkeit zeigen, unabhängig von äußeren Umständen rechtschaffen21 handeln und eine charakterliche Klarheit besitzen, die nicht durch Interessen, Macht oder Anpassungsdruck beeinträchtigt wird. Darüber hinaus muss es über eine Haltung verfügen, die allezeit überzeugt und vor allem unter heutigen ethischen Maßstäben Bestand hat.

Ein weiteres entscheidendes Kriterium liegt in der Wirkung auf andere. So inspiriert ein universelles Vorbild zur moralischen Entwicklung und befähigt Menschen zur Selbstreflexion und zum ethischen Handeln. Es zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass es Tugenden besitzt, sondern auch dadurch, dass es sie vermittelt, sie der Menschheit sichtbar und verständlich macht und zugleich dazu anregt, ihnen nachzueifern. Der Prophet Muḥammad ﷺ war nicht nur Träger solcher Eigenschaften, sondern sein Leben löste in anderen Menschen tiefgreifende Veränderungen aus. Sein Vorbild war kein fernes Ideal, sondern eine echte Hilfe für den Alltag. Er zeigte, wie man durch gutes Handeln das eigene Leben und das Leben anderer positiv verändern kann.

Dass seine Eigenschaften nicht lediglich zeit- oder kontextabhängig waren, zeigt sich an der Breitenwirkung seines Charakters. Seine Geduld, Wahrhaftigkeit, sein Gerechtigkeitssinn und Verantwortungsbewusstsein sind Tugenden, die jede Kultur und Zeitepoche begrüßt. Sie gehören zum festen Bestand ethischer Ideale, die in verschiedenen Religionen, Philosophien und Gesellschaften als grundlegend angesehen werden.22 Insofern erfüllt der Prophet Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) nicht nur religiöse Erwartungen, sondern auch die Kriterien, die philosophisch-ethisch an eine universale Leitfigur gestellt werden.23

Er ist das universelle Vorbild, überzeugt durch seine aufrichtigen Morallehren, seine allzeitige Konsequenz im Handeln und durch seine allgegenwärtige Wirkung auf andere. Die Biographie (sīra) des Propheten Muḥammad ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) und die Geschichte zeigt, dass er Menschen, Generationen, Jahrhunderte, Epochen und Kulturen dazu bewegt, bessere Menschen zu werden.

Er ﷺ (mit dem der Frieden und Segen sei) besaß eine außergewöhnliche Integrität. Das bedeutet, dass er zuverlässig, aufrichtig, mutig und tief spirituell war und sich seiner Verantwortung stets voll bewusst. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass er den göttlichen Befehl: „Verhalte dich geradlinig, so wie dir befohlen worden ist.“24 verkörperte und dass ihm eine erhabene Moral gelehrt wurde.25 Wäre er hartherzig und schroff gewesen, so hätten die Menschen niemals von seinem Zustand profitieren können.26 Doch weil er sich durch Sanftmut, Weisheit und Geradlinigkeit auszeichnete, führte er die Menschen auf den geraden Weg den Weg dessen, der zu Allāh führt.27 Daher ist er derjenige, den Allāh als Vorbild für die Menschheit auserwählte.28

Die Menschheit nahm ihn ﷺ bereits als Vorbild an und wurden zu Koryphäen ihrer Zeit.29 Spirituelle Lehrer, Gelehrte, Mystiker, Muslime und auch nicht-Muslime bestätigen seine Wirkung und die Schönheit seiner Persönlichkeit. Er stellte sich den großen Fragen des Lebens: Woher kommt die Menschheit? Wohin wird sie gehen? Was ist der Sinn ihres Daseins?… lieferte durch den Qurʾān inspiriert zufriedenstellende Antworten.30 Sein Charakter und seine Haltung – geprägt von Ernsthaftigkeit, Verantwortungsgefühl und innerer Klarheit – machen ihn zu einer Figur, an der sich Menschen bis heute orientieren.

Was seine ﷺ Wirkung so einzigartig macht, ist der Wandel, den er bei anderen auslöste. Ohne äußere Macht, nur durch Überzeugung und Vorbild, veränderte er eine zersplitterte und konfliktreiche Gesellschaft.31 In einer Welt, die oft nach Orientierung sucht, zeigt sein Leben, dass es die große Hoffnung gibt, durch sein Vorbild Orientierung in allen Bereichen zu besitzen. In einer globalisierten Welt, die nach verbindenden Werten sucht, bleibt sein Beispiel eine Einladung, das eigene Menschsein bewusster, verantwortungsvoller und mit innerer Aufrichtigkeit zu gestalten.

Bibliographie

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Halbig, Christoph. „Was ist eine ethische Tugend?“ In Handbuch Tugend und Tugendethik, herausgegeben von Christoph Halbig und Felix Timmermann. Springer Fachmedien Wiesbaden, 2021. https://doi.org/10.1007/978-3-658-24466-8.

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Nursi, Said. Worte. Aus dem Risale-i Nur Gesamtwerk. Verein für Familien- und Jugendarbeit in Europa, 2007.

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  1. Siehe Nielsen-Sikora und Schütte, „Wem folgen? Einleitende Bemerkungen über Sinn, Wandel und Aktualität von Vorbildern“, 1ff. ↩︎
  2. Siehe Nielsen-Sikora und Schütte, „Wem folgen? Einleitende Bemerkungen über Sinn, Wandel und Aktualität von Vorbildern“, 1ff. ↩︎
  3. Siehe Höffe, Wozu noch Tugenden?, 8. ↩︎
  4. Siehe Nielsen-Sikora und Schütte, „Wem folgen? Einleitende Bemerkungen über Sinn, Wandel und Aktualität von Vorbildern“, 2. ↩︎
  5. Siehe Nielsen-Sikora und Schütte, „Wem folgen? Einleitende Bemerkungen über Sinn, Wandel und Aktualität von Vorbildern“, 2. ↩︎
  6. Siehe Nielsen-Sikora und Schütte, „Wem folgen? Einleitende Bemerkungen über Sinn, Wandel und Aktualität von Vorbildern“, 3. ↩︎
  7. Siehe Mikhail, „Das Vorbild als pädagogisches Problem“, 15ff. ↩︎
  8. Siehe Mikhail, „Das Vorbild als pädagogisches Problem“, 15. ↩︎
  9. Siehe Mikhail, „Das Vorbild als pädagogisches Problem“, 15–16. ↩︎
  10. Siehe Mikhail, „Das Vorbild als pädagogisches Problem“, 16–17. ↩︎
  11. Siehe Mikhail, „Das Vorbild als pädagogisches Problem“, 18–19. ↩︎
  12. Siehe Höffe, Wozu noch Tugenden?, 11. ↩︎
  13. Siehe Höffe, Wozu noch Tugenden?, 11. ↩︎
  14. Siehe Abschnitt Methaphysik der Sitten, Tugendlehre Kant, Werke / Kritik der reinen Vernunft; Prolegomena; Grundlegung zur Metaphysik der Sitten; Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft (gesammelte Schriften), 379–381. ↩︎
  15. Siehe Kant, Werke / Kritik der reinen Vernunft; Prolegomena; Grundlegung zur Metaphysik der Sitten; Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft (gesammelte Schriften), 18, 22. ↩︎
  16. Siehe in Anlehnung bei Höffe, Wozu noch Tugenden?, 22–25. ↩︎
  17. Für eine sehr ausführliche, jedoch gut anschauliche Darstellung dieser Diskussion, siehe Höffe, Wozu noch Tugenden?, 8-152. Im Besonderen Seite 8-35. ↩︎
  18. Für alle interessierten: Abū l-Faḍl ʿIyāḍ ibn Mūsā al-Yaḥṣubī as-Sabtī, Muhammad, Messenger of Allah. ↩︎
  19. Siehe Nursi, Worte, 410–11. ↩︎
  20. Sūra 33:21. ↩︎
  21. Das bedeutet, dass das Vorbild moralisch unbestechlich ist und immer und charakterlich einwandfrei handelt. ↩︎
  22. Siehe „Kardinaltugenden – modernisiert“, 47ff.; Smith, Theorie der ethischen Gefühle, 32ff.; Halbig, „Was ist eine ethische Tugend?“, 3ff. ↩︎
  23. Siehe Lais, Muhammad (SAW), 12ff. ↩︎
  24. Sūra 11:112. ↩︎
  25. Sūra 68:4. ↩︎
  26. Sūra 3:159. ↩︎
  27. Siehe Sūra 3:159 und Sūra 42:52–53. ↩︎
  28. „Ihr findet im Gesandten Allāhs das beste Vorbild…“ Sūra 33:21. ↩︎
  29. Siehe Nursi, Worte, 407. ↩︎
  30. Siehe Nursi, Worte, 408. ↩︎
  31. Siehe Nursi, Worte, 409–11. ↩︎