- Empfohlene Zielgruppe:
- Preis:
130,00 € / 1UE
- Dauer:
2 UE (90 Min.) oder 4 UE (180 Min.)
- Workshopleitung:
Der Workshop wird von zwei pädagogisch und fachlich geschulten Mitarbeiter:innen durchgeführt
Beschreibung
In diesem Workshop erhalten die SuS einen differenzierten Einblick in die religiöse Vielfalt des Islāms. Ausgehend von zentralen Glaubensinhalten, wie den fünf Säulen, dem Qurʾān und den Aḥādīṯn, entwickeln die SuS ein fundiertes Verständnis für Glaubenspraxis und theologische Grundlagen. Der Islām wird dabei nicht als starres System, sondern als lebendige, weltweit gelebte Religion vorgestellt, die sich je nach Kultur- und Lebenskontext verschieden ausdrückt. Im Fokus steht insbesondere der deutsche Kontext, in dem über fünf Millionen Muslim:innen leben. Ziel ist es, ein vielschichtiges Bild der Religion zu vermitteln und stereotype Vorstellungen kritisch zu hinterfragen.
Lernziele und Kompetenzerwerb
- Verstehen der Grundlagen des Islāms: Die SuS lernen die zentralen Inhalte fernab der klassischen Darstellung in fünf Säulen kennen.
- Erkennen der Vielfalt im Islām: Die SuS verstehen, dass der Islām eine vielschichtige Religion ist, die unterschiedliche kulturelle, geografische und individuelle Ausprägungen aufweist.
- Überwindung von Stereotypen: Die SuS sollen lernen, Stigmatisierungen und vereinfachte Darstellungen des Islāms zu hinterfragen und eine differenzierte Sichtweise auf die Religion zu entwickeln.
- Förderung von interkulturellem Verständnis: Die SuS erweitern ihre Perspektive auf religiöse Ausdrucksformen und erkennen, wie der Islām das tägliche Leben und die Kultur weltweit prägt.
Zentrale Fragestellungen
- Was sind die zentralen Inhalte der islāmischen Religion?
- Welche Vielfalt gibt es innerhalb des Islāms und wie zeigt sich diese in den verschiedenen Kulturen?
- Wie wird der Islām in der Gesellschaft wahrgenommen, und welche Missverständnisse gibt es oft?
- Was bedeutet der Islām für Muslim:innen in Deutschland und wie integriert sich diese Religion in deren Alltag?
- Warum ist es wichtig, den Islām nicht als monolithische Religion zu betrachten, sondern die unterschiedlichen Ausprägungen und Facetten zu erkennen?
Methoden
- Peer-Learning: Die SuS arbeiten in Kleingruppen zusammen, erklären sich gegenseitig Inhalte und präsentieren ihre Ergebnisse
- Visuelle Methoden: Die SuS erstellen gemeinsam Mindmaps oder Plakate, um komplexe Inhalte anschaulich darzustellen
- Interaktive Methoden: Explorative Ansätze oder spielerische Formate regen zur aktiven Auseinandersetzung mit den Quellen an
- Diskussions- und Debattenformate: Die Gruppe diskutiert kontroverse Interpretationen, um verschiedene Sichtweisen kennenzulernen
- Hebammenkunst (maieutische Methode): Durch gezielte Fragen werden die SuS dazu angeregt, selbständig neue Erkenntnisse zu gewinnen
- Niedrigschwellig: Alle Übungen sind so gestaltet, dass auch SuS ohne Vorkenntnisse aktiv mitarbeiten können